Chinesisches Boxen
WUN HOP KUEN DO Kung Fu (kantonesisch: Weg der vereinigten Faustkünste) ist eine amerikanische Weiterenwicklung der alten KAJUKENBO Systeme (1949) aus Hawaii, (Begründer ist Prof. A. D. Emperado) und dem Chuan-Fa (Weg der Faust), das sich aus den wichtigsten Shaolin - Stilen zusammensetzt. (Das Shaolin - Kloster in Honan, China, ist die Wiege des Kung - Fu.) Begründet wurde das WHKD 1968 von Al J. DACASCOS (8.Grad), dem Meisterschüler A. D. Emperado's, der in den USA und auf Hawaii schon jetzt eine lebende Legende ist . Im WHKD-System lernt der Schüler alle wichtigen körperlichen Grundlagen der Kampfkunst (blockieren, ausweichen, treten, schlagen, werfen, hebeln und brechen). Geschult werden sowohl die eigenen Körperwaffen (Hände, Füße, Ellbogen, Knie und Kopf), als auch äußere Waffen (Messer, Stock und die Handhabung der chinesischen Traditionswaffen wie Säbel, Speer, Hellebarde, Kette und Dreierstock.) WHDK umfaßt auch die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und der Kreativität unter Zuhilfenahme spontaner, fließender und effektiver Aktions- und Reaktionsübungen (Repetition). Den WHKD-Bewegungsformen (mit und ohne Waffen) fällt eine besondere Bedeutung innerhalb des Systems zu, da sie als sichtbarer Teil einer Kampfkunst auch das Können des Lehrers wiederspiegeln. (Diese choreografischen Bewegungsabläufe schulen Auge, Timing, Rythmusgefühl und das Verständnis für Kampfbewegungen.) Die Grundidee der WHKD- Philosophie ist, jedem Suchenden die Möglichkeit zu geben, eigene und somit natürliche Ausdruckformen zu entdecken und zu kultivieren. Das WUN HOP KUEN DO - Kung Fu (mandarin: Quarn Hur Chuen Dao) wird als stilloser Stil bezeichnet, weil es ständigen Wandlungen unterworfen ist.
Zitat: Nur das Wirksame wird überleben
Faszination Kampfkunst
Schon lange sind die Zeiten vorbei in denen man nur hinter geschlossenen Türen und unter größter Geheimhaltung die Kunst des Kampfes erlernen konnte. Zum Glück, denn die chinesische Art des Kampfes, weitläufig auch als Kung -Fu bekannt, bietet eine völlig neue Art der Körper- und Geist Schulung. Die Trainingsmöglichkeiten und Übungsformen sind derart vielfältig, daß es allen Altersklassen möglich ist, in die so interessante Welt der chinesischen Kampfkunst einzutauchen. Angefangen bei der Schulung des Gleichgewichts über die Körperkoordination. Kondition und nicht zuletzt Atem- und Entspannungsübungen, erfährt der Schüler ein neues Gefühl des Selbstbewußtseins und der Selbstbestätigung. Jede erfolgreich absolvierte Unterrichtsstunde hinterläßt ein positiv es hochzufriedenes Gefühl. Hierbei ist es völlig egal ob man sich dem Turnierkampf verschrieben hat, die Kunst der Selbstverteidigung erlernen möchte, man eine Verbesserung der körperlichen Konstitution erreichen will oder gar nur dem meditativen Bereich Interesse schenkt. Jeder dieser Bereiche hat seine eigene Faszination und ist für sich eine abgeschlossene Sache, dennoch ist es möglich alles miteinander zu kombinieren. Sogar die Handhabung traditioneller chinesischer Waffen ist Gegenstands des Unterrichts. Exotisch? Ja aber praktikabel und erlernbar für jedermann/frau in allen Altersklassen. Kaum eine andere Sportart hat so viele Gesichter, die es jedem ermöglicht seine persönlichen Fähigkeiten entsprechend optimal zu trainieren!
Kickboxen/Kampftraining
Im Training werden die Schüler auf Turnierkämpfe vorbereitet. Gekämpft und gepunktet wird mit Hand- und Fußschützern auf verschiedene Körperflächen. (Brust, Bauch, Seite und Kopf) Dieser Regelkampf erlaubt eine praktische, aber ungefährliche Annäherung an eine reale Kampfsituation, mit all ihren Schwierigkeiten. Denn nicht vergessen, "Kung Fu ist eine Kampfkunst"
Selbstverteidigung
Die vielfältigen Verteidigungstechniken, bei denen es keine Regeln gibt, sollen eine realistische Annäherung an mögliche Situationen auf der "Straße" darstellen. Wenngleich es auch Jahre dauert, ehe man sein Leben in allen Situationen wirkungsvoll verteidigen kann.
VGT - Stockkampf/ Eskrima
Mit Eskrima wird die philippinische Stockkunst bezeichnet. Sie hat eine über 1000-jährige Tradition und ist, durch kriegerische Auseinandersetzungen eine Kunst des Schlagens, der elliptischen Bewegungen und Techniken geworden. Als Waffen werden Stöcker von verschiedener Länge aus Manilaholz benutzt. Im Laufe der Jahrhunderte übernahmen die Philippinos Kampfprinzipien der Spanier und anderer Eindringlinge. Sie wurden integriert und verändert. Die Hauptgruppen der weit über 100 Stile sind nördliche, zentrale und südliche. Die Prinzipien des WHKD werden mit den Elementen des Stockkampfes vereinigt und unterrichtet. Oberster Lehrer ist Sifu Bill Owens, ein Schüler von Renè Presas. Er lehrt Capoeira (afrikanische, historische Sklaventänze mit verborgenen Kampfmanövern) und Kusema Vijiti, eine brasilianische Form der Stockkampfkunst. Talking Sticks (erzählende Stöcker) hat Sifu Bill Owens (6. Grad) selbst in jahrelanger Arbeit entwickelt. Das Prinzip der ständigen Wiederholung (Repetition) ist bei den einfachen, aber schwer beherrschbaren Techniken besonders wichtig.
Stretching- Dehnung
Stretching ist die systematische Anwendung von Dehnungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Bewegungsmotorik. Sinnvoll aufgebaut und praktiziert erhöht Stretching die Flexibilität der Muskulatur und steigert so die Schnelligkeit, ebenso dient es dem Schutz vor Verletzungen. Stretching sollte Bestandteil jedes aktiven Sportlers sein. Regelmäßiges Dehnen wirkt sich positiv auf das Gesamtbefinden aus, da der Wechsel zwischen Anspannen und Entspannen praktiziert wird, um so muskulären Verspannungen vorzubeugen. Dehnen ist kein Wettbewerb, sondern konzentrierte Arbeit im Bereich der eigenen Möglichkeiten, die so zu sichtbaren Erfolgen werden.
Form - Kuen(chin.) - Kata(jap.)
steht für genau festgelegte Kombinationen von Techniken (Schläge, Tritte, Blocks), in denen die Methoden und Kampfstrategien eines Stils gegen Angreifer verschlüsselt sind. Eine Form ist ein stilisierter Kampf gegen imaginäre Gegner. Es werden Kondition, Gleichgewicht, Koordination, Timing und Rhythmus geschult, sowie am persönlichen Ausdruck gearbeitet. Die modernen Formen sind neu entwickelt, aber auf traditionellen Elementen und Bewegungen aufbauend.
Waffen Form
Waffenformen sind die Steigerungen, sowohl von der traditionellen Kuen, als auch den modernen Formen und haben einen festen Platz im WUN HOP KUEN DO Kung Fu. Begonnen wird mit dem Langstock und dem Säbel.
Mit einer Waffe können die verschiedenen individuellen Möglichkeiten wie Kraft, Schnelligkeit, Rhythmus, Kontrolle, das Gefühl für Distanz und harmonisch, fließende Bewegungen, sehr viel besser gelernt werden. Jede Waffe schult den Übenden auf ihre eigene, spezielle Art und Weise.